Stellen bei Duni

Bei Duni dreht sich alles um das Gestalten von Goodfoodmood. Daher suchen wir Mitarbeiter mit einer kreativen Ader und einer Leidenschaft für Nachhaltigkeit und Gastronomie.

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Verhaltenskodex

Die folgenden Verhaltensmaßregeln sind der Mindeststandard zur Erreichung unserer Ziele, der ständigen Verbesserung unseres Produktionsumfelds und der Arbeitsbedingungen aus moralischer und sozialer Sicht.
Die Verhaltensmaßregeln gelten für alle Produktionsstätten, intern wie extern, die Produkte direkt oder indirekt für Duni herstellen.

Natürlich ist Duni bewusst, dass die rechtlichen und gesellschaftlichen Bedingungen in den verschiedenen Ländern, in denen wir tätig sind, unterschiedlich sind. Diese Verhaltensmaßregeln sind daher als Mindestanforderungen zu sehen, die alle Partner einzuhalten haben, die mit Duni eine Geschäftsbeziehung unterhalten möchten. 

Haben Sie Fragen zum Verhaltenskodex von Duni?

  • Wenn Sie ein Lieferant sind, wenden Sie sich bitte an Elisabeth Gierow, Corporate CSR & Quality Director
  • Wenn Sie einer Duni-Niederlassung angehören, wenden Sie sich bitte an Kettil Wedin, HR Director

 

Duni Verhaltenskodex

Allgemeine Prinzipien 

Grundsätzlich haben sich alle für Duni tätigen Zulieferer an die Gesetzes des Landes zu halten, in dem sie ihren Standort haben. Steht eine der Verhaltensmaßregeln im Widerspruch zu den Gesetzen eines Landes, sind stattdessen die Landesgesetze zu befolgen. In diesem Fall muss der Zulieferer Duni unverzüglich über diesen Widerspruch schriftlich informieren.

Die vorliegenden Verhaltensmaßregeln dürfen allerdings auch höhere Anforderungen als die bestehenden Gesetze eines Landes enthalten. 

Kinderarbeit

Alle unsere eigenen und die Produktionsstätten aller Zulieferer müssen sämtliche national relevanten Gesetze sowie zusätzlich die Konventionen 138 und 182 der ILO in Bezug auf das Mindestbeschäftigungsalter und erlaubten Arten der Beschäftigung strikt beachten.

ILO = Internationale Arbeitsorganisation 

Arbeitsbedingungen

  • Kein Unternehmen darf physische Gewalt als Bestrafung oder Zwangsmittel anwenden oder zulassen.
  • Kein Unternehmen darf psychische Gewalt oder jede andere Form von seelischem Druckmittel wie Androhung von Gewalt, sexuelle Belästigung oder Verbalattacken anwenden.
  • Ein sauberes Arbeitsumfeld ist für das Wohlbefinden der Mitarbeiter und die Qualität der hergestellten Produkte von großer Bedeutung.
  • Alle Arbeitsplätze müssen zur ausreichenden Luftzirkulation und Temperatur gut belüftet sein.
  • Alle Arbeitsplätze müssen zur Sicherstellung der Arbeitsleistung zu jeder Tageszeit angemessen beleuchtet sein.
  • Während der Arbeitszeiten müssen saubere Sanitäranlagen ohne unangemessene Nutzungsbeschränkungen jederzeit zur Verfügung stehen.
  • Alle Unternehmen müssen ihre Tätigkeiten so einrichten, dass alle Arbeits- und Sozialgesetze eingehalten werden. 

Sicherheit 

In allen Produktionsstätten besitzt die Sicherheit der Mitarbeiter stets höchste Priorität. Alle entsprechenden Gesetze und Richtlinien zur Arbeitssicherheit sind einzuhalten und zu dokumentieren. Unter anderem ist stets zu beachten:

  • Es muss eine ausreichende Anzahl von deutlich gekennzeichneten Fluchtwegen für Notfälle vorhanden sein. Alle Ausgänge müssen stets frei zugänglich sein, sie dürfen nicht verschlossen sein; andernfalls muss ein schnell zur Verfügung stehender Schlüssel vorhanden sein.
  • In den Produktionsstätten müssen Notfallpläne aushängen. Notfallübungen sind regelmäßig durchzuführen.
  • Feuerlöscher müssen regelmäßig gewartet, gut sichtbar und leicht zugänglich für alle Mitarbeiter sein. 
  • Jede Produktionsstätte muss mit einer Erste-Hilfe-Ausrüstung ausgestattet sein.
  • Maschinen und Geräte müssen die erforderlichen Personenschutzeinrichtungen besitzen und regelmäßig gewartet werden. Für Notfälle muss Schutzkleidung für die Mitarbeiter vorhanden sein.
  • Gefährliche Materialien müssen an sicheren und belüfteten Orten gelagert werden.   

Rechte der Arbeiter 

Die folgenden Konventionen, die unter anderem folgende Dinge verlangen, sind zu erfüllen:

  • Gemäß ILO 29 und 105 dürfen neben anderen Verboten in Produktionsstätten keine unfreiwilligen oder unbezahlten Mitarbeiter, einschließlich Strafgefangener, beschäftigt werden.
  • Gemäß ILO 100 und 111 dürfen Fremd- und Leiharbeiter über ihren Vertrag hinaus nicht gegen ihren Willen zur Weiterarbeit gezwungen werden. Der Produktionsstandort bezahlt sämtliche Gebühren und Prämien an die Personalvermittlungsstelle.
  • Gemäß ILO 100 und 111 darf kein Mitarbeiter aufgrund seiner Herkunft, Rasse, Hautfarbe, Religion oder seines Geschlechts benachteiligt werden.
  • Gemäß ILO 87 und 98 muss es allen Mitarbeitern frei stehen, einer Gewerkschaft nach eigener Wahl anzugehören und der Arbeitgeber darf nicht gegen Mitarbeiter vorgehen, die sich entsprechend der Gesetze friedlich organisieren wollen. Die Entscheidung, sich zu organisieren oder nicht, obliegt allein den Mitarbeitern. 

Gehälter & Arbeitszeiten 

Die Gehälter und Arbeitszeiten der Produktionsstandorte müssen den örtlich geltenden gesetzlichen Anforderungen entsprechen und werden zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmerorganisation vereinbart.

  • Mitarbeiter müssen mindestens den gesetzlich festgelegten Mindestlohn erhalten. Ist kein Mindestlohn festgelegt, muss die Bezahlung dem örtlichen Standard entsprechen.
  • Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit darf die gesetzliche Regelung oder – soweit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmerorganisation nicht anders vereinbart – 48 Stunden nicht überschreiten. In einer Siebentagesperiode muss ein Mitarbeiter mindestens einen Tag frei haben.
  • Überstunden sind freiwillig und dürfen – soweit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmerorganisation nicht anders vereinbart – 12 Stunden pro Woche nicht überschreiten und müssen mindestens nach den gesetzlichen Regelungen entlohnt werden.
  • Allen Mitarbeitern sind mindestens die gesetzlich festgelegten Zeiten für Urlaub, krankheitsbedingte Fehlzeiten, Mutterschaft und andere gesetzliche Freizeiten zu gewähren.
  • Jeder Mitarbeiter muss im Besitz eines Arbeitsvertrags sein, der als Mindestanforderungen das Geburtsdatum, die Punkte A bis D und das Geschlecht enthält. 

Überwachung und Durchsetzung 

Duni erwartet von seinen Zulieferern die Einhaltung dieser Verhaltensmaßregeln und alle erforderlichen Anstrengungen, um die gesetzten Standards zu erfüllen. Die Verantwortung obliegt dabei dem Zulieferer, der seine Mitarbeiter über diese Regeln informieren muss. Kein Mitarbeiter darf bestraft, entlassen oder diskriminiert werden, wenn er Verletzungen gegen diese Regeln meldet. 

Zulieferer müssen Duni oder einem von Duni Beauftragtem Zugang zu den Produktionsstätten und allen relevanten Unterlagen gewähren, um die Einhaltung der Verhaltensmaßregeln zu überwachen. Kontrollen müssen jederzeit und ohne vorherige Ankündigung möglich sein.

Erfüllt ein Zulieferer nicht die Anforderungen der Verhaltensmaßregeln, kann Duni die Geschäftsbeziehung jederzeit ohne finanzielle Nachteile beenden, wenn der Zulieferer nicht bereit ist, einen von Duni genehmigten Änderungsplan umzusetzen. Wird ein genehmigter Änderungsplan dennoch nicht umgesetzt, behält sich Duni das Recht vor, geplante oder bereits getätigte Bestellungen zu stornieren. 

 

Verhaltenskodex für Lieferanten

Duni möchte sicherstellen, dass die unseren Kunden angebotenen Produkte unter ethisch annehmbaren Umständen hergestellt werden.

Der Verhaltenskodex ist eine Sammlung von Mindestanforderungen. Ziel ist, die Produktionsumgebung und die Arbeitsbedingungen sowohl in ethischer als auch sozialer Hinsicht kontinuierlich zu verbessern. Der Verhaltenskodex gilt für alle Produktionsstätten und Lieferanten, die Produkte für Duni fertigen.

 

Im Kodex sind basierend auf ILO-Übereinkommen die grundlegenden Rechte der Mitarbeiter festgelegt.

Wenn Sie Fragen zum Verhaltenskodex von Duni haben, wenden Sie sich bitte an Elisabeth Gierow, Corporate CSR & Quality Director.